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DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO


Nirgends zeigt sich das alltägliche menschliche Drama in Syriens Bürgerkrieg brutaler als im Leben von Aleppos “Weißhelmen”. Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu denen, die nach Bombenangriffen oder Anschlägen als erste zur Unglücksstelle eilen, um Menschenleben zu retten, aber viel zu oft nur noch Tote bergen können.
Mit den Männern erleben wir über den Zeitraum von fast zwei Jahren das Leben in Aleppo, die Angst, den Tod und die tägliche Bedrohung in den Straßen der Stadt. Sie kämpfen ums Überleben und um ein Stück Menschlichkeit dort, wo der Krieg zur Norm geworden ist. Sie suchen nach Hoffnung, wo die meisten der Mut schon verlassen hat.
Mit einem strikten Cinema Verité-Ansatz weben der syrische Filmemacher Feras Fayyad und sein dänischer Ko-Regisseur Steen Johannessen ein Patchwork aus eindrucksvollen Momenten, das sich wie eine klassische Tragödie entfaltet.
Ein unvergessliches Porträt von Helden wider Willen, eine Ode an Mut und Barmherzigkeit.

CREW
Regie: Feras Fayyad
Co-Regie: Steen Johannessen
Kamera: Thaer Mohammed, Mojahed Abo Aljood
Schnitt: Steen Johannessen, Michael Bauer
Produzenten: Søren Steen Jespersen, Kareem Abeed
Koproduzent: Stefan Kloos
Bildgestaltung: Fadi al Halabi
Regieassistenz: Hassan Khattan
Produktionskoordinator: Khaled Khatib
Produktionsassistenz: Yaman Khatib
Musik: Karsten Fundal
Sound Design: Morten Groth Brandt
Produktion: LARM Film, Aleppo Media Center
Koproduktion: Kloos & Co. Medien GmbH Berlin, SWR in Zusammenarbeit mit ARTE
Mit Unterstützung von: Danish Film Institute, DR, DANIDA, Nordisk Film & TV Fond, AFAC, Cinereach, IDFA Bertha Foundation, Sundance Institute, Justfilm, IMS, Open Society Foundations

„Ein kleines weißes Licht im Tiefschwarz des Krieges.“ ARD ttt – titel, thesen, temperamente
„Ein beeindruckender Dokumentarfilm. Ein seltenes Dokument über diesen Bürgerkrieg.“ MDR artour 
„Ein Hilferuf, ein Appell an die internationale Gemeinschaft.“ Süddeutsche Zeitung
„Ein erschütterndes, wichtiges Dokument.“ epd Film
„Extrem bewegendes Stück Kino.“ Sächsische Zeitung
„Bewegend, tragisch, zutiefst menschlich.“ Szene Hamburg
„Herzzereißend, schmerzhaft, wichtig!“ BILD Zeitung
„Ein Statut für die Menschlichkeit.“ Südwestpresse
„Ein filmisches Denkmal für die White Helmets.“ Kino-zeit.de
„Ein Heldengesang auf fraglos heroische Männer.“ Programmkino.de
„Unvergesslicher Dokumentarfilm.“ Radio Bayern 2
„Ein außergewöhnlicher Einblick in eine belagerte Stadt.“ Indiekino
„Die letzten Männer von Aleppo von Feras Fayyad und Steen Johannessen führt der westlichen Welt nun in bedrückenden Aufnahmen vor Augen, was es bedeutet, sein Dasein in der nordsyrischen Metropole zu fristen, die sich einst durch prunkvolle Hoteloasen und geschichtsträchtige Kulturschätze glänzte, inzwischen aber zur Ruinenlandschaft zerfallen ist.“ Moviebreak.de
„Fayyad hat mit “Den letzten Männern von Aleppo” einen Kino-tauglichen und Bild-gewaltigen Dokumentarfilm gedreht, der ganz klar für die humanitäre Sache Stellung bezieht, der auf Gefühle und Empathie setzt und dabei die Hoffnung ausstrahlt, dass man das Leiden spürt und gar nicht mehr abschütteln kann.“ Baf-berlin.de
„Die daraus entstandene syrisch-dänische Koproduktion (…) setzt ein notwendiges Zeichen, obwohl die Dokumentation es nicht auf Sensation und Schock anlegt, sondern die emotionalen Belastungen der Rettungskräfte und ihrer Familien einzufangen versucht.“ Kino.de
„Eine überwältigende Erzählung, (…) die in all ihrer Tragik auch Hoffnung stiftet.“ Vorwärts.de
„Eindrucksvoll… überwältigend… außerordentlich.“ The Hollywood Reporter
„Herzzerreißend.“ The Guardian
„Ein Heldengesang auf fraglos heroische Männer.“ Programmkino.de
„Ein harter, aber notwendiger Film.“ Screendaily
„Feras Fayyads eindringliches, hervorragend realisiertes Porträt der sogenannten „Weißhelme“ mag nicht der am detailliertesten erklärende oder analytischste Film sein, der über den syrischen Bürgerkrieg gedreht wurde, aber es ist der Film, der den Zuschauern den lebendigsten Eindruck davon verschafft, wie es sich anfühlt, in der dortigen Zerstörung zu leben (und zu sterben).“ Variety
„Eine Diskussion war überflüssig. Dieser ungewöhnliche Film hat uns emporgehoben, uns getragen und uns wie kein anderer Film an einen Schauplatz gebracht. Ein wahres Kunstwerk mit einer kraftvollen Kameraführung, einer mitreißenden Erzählung und mit Helden voller Mitgefühl, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Mut unter immer schwierigeren Bedingungen. In diesem kompromisslosen Film trifft das couragierte Engagement der Filmemacher auf die Barmherzigkeit und den Mut der Väter, Brüder und Freunde, die zu Syriens berühmten Ersthelfern geworden sind.“ Begründung der Jury des Sundance Film Festivals – Gewinner in der Kategorie „World Cinema Documentary“

INFO

Dokumentarfilm, DK/D/SYR 2017, 104 min.
Regie Feras Fayyad
Produktion: LARM Film, Aleppo Media Center
Koproduktion: Kloos & Co. Medien GmbH Berlin, SWR
Verleih: Rise and Shine Cinema
Weltvertrieb: DR Sales
Ausgewählte Festivals 2017: nominated for an Oscar in 2018 – CPH:DOX, DOK.fest München, Edinburgh International Film Festival, Ji.hlava International Documentary Film Festival
Awards: “World Cinema Documentary” beim Sundance Film Festival 2017
http://aleppo-film.com/